Wenn Feuchtigkeit ihren Weg in eine Uhr findet

Eine elegante Omega Seamaster 150m Co-Axial kam kürzlich in die Werkstatt The Watchmaker in Thessaloniki und wies ein Problem auf, das bei mechanischen Uhren häufig auftritt: Eindringen von Feuchtigkeit in das Gehäuseinnere.

Obwohl moderne Uhren der Haute Horlogerie nach hohen Dichtheitsstandards hergestellt werden, kann der Lauf der Zeit die Dichtungsmaterialien beeinträchtigen. Die Dichtungen, die das Uhrwerk vor Wasser und Feuchtigkeit schützen, verhärten mit den Jahren und verlieren ihre Elastizität.

In diesem Fall hatte die Feuchtigkeit begonnen, die Zeiger des Zifferblatts zu beeinträchtigen und zu deren Verfärbung geführt. Gleichzeitig wurde es als notwendig erachtet, eine vollständige Wartung des Mechanismus durchzuführen, um die ordnungsgemäße Funktion der Uhr sicherzustellen.

Diagnose und Demontage

Der Prozess begann mit der vollständigen Demontage der Uhr.

Das Armband wurde entfernt und das Gehäuse vorsichtig geöffnet, um das Uhrwerk zusammen mit dem Zifferblatt herauszunehmen. Anschließend wurden alle wesentlichen Teile des Gehäuses demontiert:

  • Krone

  • Kristall

  • Deckel

  • Dichtungsflansche

Dieser Prozess ermöglicht eine vollständige Kontrolle jedes einzelnen Elements der Uhr.

Ersatz von Zeigern nach Feuchtigkeitsschäden

Feuchtigkeit ist einer der größten Feinde einer mechanischen Uhr. Wenn sie in das Innere des Gehäuses eindringt, kann sie zu Oxidation der Metallteile führen.

Die Indikatoren sind besonders empfindlich, da:

  • aus dünnem Metallblech hergestellt

  • enthalten oft phosphoreszierendes Material

  • direkt im Innenraum des Gehäuses ausgesetzt sind

Bei diesem Seamaster waren die Indizes durch Feuchtigkeit beschädigt worden und wurden daher durch neue Originalindizes von Omega ersetzt, wodurch die ästhetische Harmonie des Zifferblatts wiederhergestellt wurde.

Komplette Wartung des Co-Axial-Mechanismus

Parallel zu den Arbeiten am Zifferblatt wurde auch eine vollständige Wartung des Mechanismus durchgeführt.

Das Uhrwerk wurde aus der Uhr entfernt und vollständig in seine Einzelteile zerlegt. Alle Teile wurden in einem speziellen Reinigungssystem gereinigt, um Folgendes zu entfernen:

  • alte Schmierstoffe

  • Mikropartikel

  • mögliche Feuchtigkeitsspuren

Nach der Reinigung folgte:

  • Detaillierte Überprüfung aller Komponenten

  • Wiederzusammenbau des Mechanismus

  • Anwendung neuer hochpräziser Schmierstoffe

  • Einstellung der Funktion und Genauigkeit

Die Co-Axial-Mechanismen von Omega gehören zu den wichtigsten technologischen Entwicklungen der modernen Uhrmacherkunst. Das Hemmungssystem reduziert die Reibung erheblich und erhöht die Stabilität des Mechanismus.

Wie jedes hochpräzise Gerät muss es jedoch regelmäßig gewartet werden, um seine Leistungsfähigkeit zu erhalten.

Ersatz von Flanschen und Wiederherstellung der Dichtigkeit

Während der Wartung wurden auch alle Dichtungsflansche der Uhr komplett ausgetauscht.

Die Flansche befinden sich an kritischen Stellen des Gehäuses:

  • auf dem Deckel

  • im Kristall

  • auf der Krone

Ihr Austausch ist notwendig, um die Wasserdichtigkeit von 150 Metern zu gewährleisten, die dieses Modell bietet.

Polieren von Gehäuse und Armband

Parallel zu den technischen Arbeiten wurde eine sorgfältige Polieren des Gehäuses und des Armbands.

Das Ziel ist nicht, zu viel Material wegzunehmen, sondern die ursprünglichen satinierten und polierten Oberflächen wiederherzustellen, die der Hersteller entworfen hat.

Das richtige Polierverfahren sorgt für:

  • die Geometrie des Rahmens

  • die Kanten der Oberflächen

  • die authentische Ästhetik der Uhr

Die Endmontage

Nach Abschluss aller Arbeiten wurde die Uhr sorgfältig wieder zusammengebaut.

Die neuen Zeiger wurden auf dem Zifferblatt angebracht, das Uhrwerk wieder in das Gehäuse eingesetzt und die Uhr mit neuen Dichtungsringen versiegelt.

Das Ergebnis ist eine Omega Seamaster 150m Co-Axial, die einwandfrei funktioniert und optisch wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt wurde.

Warum regelmäßige Wartung wichtig ist

Dieser Fall ist ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig die regelmäßige Wartung einer mechanischen Uhr ist.

Der rechtzeitige Austausch der Dichtungselemente kann Probleme wie die folgenden verhindern:

  • Feuchtigkeitseintritt

  • Oxidation von Bauteilen

  • Verschleiß des Mechanismus

In der Werkstatt The Watchmaker in Thessaloniki wird jede Uhr mit Respekt und technischer Präzision behandelt, damit sie ihre Zuverlässigkeit und Ästhetik noch viele Jahre lang behält.

FAQ – Fragen zum Service eines Omega

Wie oft sollte ein Omega gewartet werden?

In der Regel alle 5 bis 7 Jahre, je nach Nutzung und Betriebsbedingungen.

Kann Feuchtigkeit einen Mechanismus zerstören?

Ja. Feuchtigkeit kann zu Oxidation und schweren Schäden an den Metallteilen des Mechanismus führen.

Wann müssen die Dichtungsflansche ausgetauscht werden?

Die Dichtungen müssen bei jeder Wartung oder bei Feststellung einer Undichtigkeit ausgetauscht werden.

Der Service wurde in der Werkstatt The Watchmaker in Thessaloniki durchgeführt, die auf die Reparatur und Wartung von Schweizer und deutschen mechanischen Uhren der Spitzenklasse spezialisiert ist.

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